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Pfusch am Bau

Staffel 15 Folge 02 - Pfusch am Bau

Staffel 15Episode 212.09.2021 • 21:20

Mutter Silvia und Tochter Rebekka Mayer sind 2017 aus dem teuren Vorarlberg ins günstigere Südburgenland, nach Güssing gezogen. Die beiden haben dort für € 168.000,- ein gebrauchtes Ziegelmassivhaus gekauft. Einen Teil des Betrags haben die Mayers über Bankkredite finanziert, aber ein Viertel des Kaufpreises zahlen die Mayers als Privatkredit direkt an die Verkäuferin zurück. In dem Haus waren kleinere Mängel, wie Absplitterungen an der Fassade, von Anfang an bekannt, haben die Familie anfangs aber nicht weiter beunruhigt. Doch mit der Zeit werden immer weitere Mängel augenscheinlich, vor allem im Keller Probleme mit bröseligem Putz und Schimmel. Darauf angesprochen, reagiert die Verkäuferin überrascht. Da kann nur mehr EU-Bausachverständiger Günther Nussbaum helfen. Dieser versucht, das genaue Alter des Hauses herauszufinden, was mit den dürftigen Unterlagen unmöglich ist. Einige Teile stellen sich aber bei der Begehung als mindestens 50 bis 60 Jahre alt heraus, weshalb der Bausachverständige über den Schimmel im Keller nicht weiter verwundert ist.

Im zweiten Fall besucht Günther Nussbaum die Familie Bergmann im niederösterreichischen Moosbrunn, etwas südlich von Wien. Das Einfamilienhaus wurde 2016 erbaut. Seither gibt es Probleme mit der Fußbodenheizung, aus unerklärlichen Gründen verschwindet das Wasser aus dem Heizungskreislauf, weshalb die Heizung immer wieder ausfällt. Wohin läuft das Wasser? Der EU-Bausachverständige Günther Nussbaum will Alexander Bergmann eigentlich bloß helfen, dieses Rätsel zu lösen und herausfinden, ob das auslaufende Wasser schon Schäden am Haus angerichtet hat. Die erste Begehung bringt allerdings einen bunten Mix diverser Baumängel – lose Dachziegel, eine feuergefährliche Garage und falsch eingebaute Fenster, die es im Kinderzimmer ziehen lassen. Dramatischer Höhepunkt: ein falsch konstruierter Abwasserkanal könnte bei Starkregen das komplette Erdgeschoss unter Wasser setzen!